Brüssel (dpa) - Deutschland wird nach einer Prognose der EU-Kommission ein Gewinner des neuen Verteilungssystems für die Milliardenbeträge aus dem europäischen Corona-Konjunkturprogramm sein.
Anzeige
Nach den der Deutschen Presse-Agentur vorliegenden Zahlen könnte die Bundesrepublik 7,27 Prozent der Zuschüsse aus der sogenannten Aufbau- und Resilienzfazilität bekommen. Dies entspricht rund 22,7 Milliarden der insgesamt 312,5 Milliarden Euro. Nach dem ursprünglich geplanten Verteilungsschlüssel hätte Deutschland nach Zahlen der Kommission nur 6,95 Prozent der Mittel erhalten, also rund eine Milliarde Euro weniger.
Auf das Konjunkturprogramm hatten sich die Staats- und Regierungschefs der 27 EU-Staaten im Juli bei einem Sondergipfel nach viertägigen Verhandlungen und massivem Streit geeinigt. Es umfasst neben der Aufbau- und Resilienzfazilität noch weitere Gelder für Zuschüsse in Höhe von 77,5 Milliarden Euro. Zudem können über die Aufbau- und Resilienzfazilität auch noch Kredite in Höhe von 360 Milliarden Euro vergeben werden. Insgesamt ist das Paket damit 750 Milliarden Euro schwer.
Kriterium für die Aufteilung von 70 Prozent der Zuschüsse aus der Aufbau- und Resilienzfazilität wird neben der Einwohnerzahl und dem Pro-Kopf-Einkommen die Arbeitslosigkeit im Zeitraum 2015-2019 sein. Bei den restlichen 30 Prozent der Mittel soll das Kriterium der Arbeitslosigkeit dann durch den Verlust der Wirtschaftsleistung in der Corona-Krise ersetzt werden. Der 30-Prozent-Anteil kann deswegen bislang nur geschätzt werden. Als Grundlage nutzt die Kommission ihre im Juli veröffentlichte Wirtschaftsprognose.
Nach dem ursprünglichen Vorschlag der Brüsseler Behörde sollte der Verlust der Wirtschaftskraft eigentlich nicht berücksichtigt werden. Länder wie Deutschland setzten sich bei den Verhandlungen jedoch dafür ein, dass dies noch einmal geändert wird. Dies dürfte laut der Prognose nun dazu führen, dass Länder wie Polen oder Spanien etwas weniger von den Zuschüssen aus der Aufbau- und Resilienzfazilität bekommen. Gewinner werden neben Deutschland hingegen auch Länder wie Frankreich und die Niederlande sein.
Meister Liverpool geht als Favorit in die neue Saison - nicht aber ohne Risiken. Warum Thiago noch kommen soll, ist klar.
Jürgen Klopp will sein Meisterteam mit Thiago verstärken - dafür gibt es gute Gründe. imago images/picture alliance
Bis zum 23. August um 22.53 Uhr war der FC Liverpool offiziell alles gleichzeitig: die beste Mannschaft Englands, Europas und der Welt. Dann pfiff Daniele Orsato das Champions-League-Finale ab. Jürgen Klopp gratulierte dem FC Bayern zum Titel, aber auch zum "sensationell bestückten" Kader mit "absoluten Weltklasse-Spielern auf allen Positionen". Einen davon hätte er jetzt ganz gern.
Doch braucht eine Mannschaft, die in den vergangenen beiden Saisons erst 97, dann 99 Punkte holte, die mit 18 Punkten Vorsprung Meister wurde, die seit drei Spielzeiten kein Liga-Heimspiel und seit Philippe Coutinho im Januar 2018 keinen Leistungsträger mehr verloren hat - braucht diese Mannschaft Thiago? Zumindest wird schnell klar, warum Liverpool seit Wochen mit dem 29-jährigen Spanier in Verbindung gebracht wird.
"Wenn sich andere Teams entwickeln, müssen wir uns entwickeln", hatte Klopp nach dem ersten Meistertitel seit 30 Jahren gesagt. Thiago könnte dabei eine Schlüsselfigur werden. Mit ihm wollen die Reds nicht nur einem möglichen Völlegefühl im Kader vorbeugen, den seit Sommer 2018 in Takumi Minamino (Januar 2020, Salzburg) und Linksverteidiger-Backup Kostas Tsimikas (Sommer 2020, Olympiakos) nur zwei externe Feldspieler-Neuzugänge aufgefrischt haben. Vor allem würde Thiago sie noch ein wenig unberechenbarer machen.
Liverpools gar nicht so heimliches Kreativzentrum befindet sich nämlich auf den Außenbahnen: Nur ManCitys Kevin De Bruyne (20) sammelte in der vergangenen Premier-League-Saison mehr Torvorlagen als Trent Alexander-Arnold (13) und Andy Robertson (12). Die fleißige, passstarke, aggressive Mittelfeld-Dreierreihe hält ihnen den Rücken frei, Thiago aber könnte sie noch auf andere Weise entlasten. Müssen die Gegner bald auch noch diesen Künstler in Schach halten? Als wären die meisten nicht jetzt schon überfordert!
Liverpools wahrer Trumpf ist unverändert - doch ist der Kader tief genug?
Auch ohne Thiago, für den erst ein Mittelfeldspieler wie der von Barcelona und Landsmann Ronald Koeman umworbene Georginio Wijnaldum Platz machen müsste, wäre Liverpool Titelfavorit. Der Kader ist weiterhin im besten Alter und immer noch entwicklungsfähig, wie etwa Naby Keita seit dem Re-Start bewies. Vor allem aber hat sich am wahren Trumpf nichts geändert: Während die Konkurrenz gerade hier verzweifelt Lösungen sucht, stellt Liverpool nun schon seit zwei Jahren die beste Defensive der Liga.
Gegen eine weitere meisterwürdige Saison spricht also wenig, einen erneuten Durchmarsch sollte aber erst mal niemand erwarten. Die Konkurrenz erscheint stärker als zuletzt, der Kader, aus dem nach Dejan Lovren (Zenit) und Adam Lallana (Brighton) noch weitere Ergänzungsspieler mit einem Wechsel liebäugeln, nach jetzigem Stand nicht tief genug - auch wenn mit Rhian Brewster, Harvey Elliott, Curtis Jones und Neco Williams vielversprechende Talente nachdrängen. Timo Werner hätte da gutgetan, war Liverpool aber zu teuer.
Unter Klopp ging es für Liverpool tabellarisch noch nie bergab
Dass die Motivation nachlässt, die sich vor allem aus dem Meister-Drama 2019 und der 30-jährigen Durststrecke speiste, glaubt Klopp nicht ("Wir fühlen uns, als ob wir in der Mitte, nicht am Ende von etwas sind"), ein Risiko aber bleibt es. Andererseits: Unter diesem Trainer ging es in Anfield tabellarisch noch nie nach unten (Endplatzierungen: 8, 4, 4, 2, 1), und in Dortmund verteidigte er 2012 den Meistertitel nicht nur - er legte noch den DFB-Pokal drauf.
Platzierung letztes Jahr: 1. Wer ist neu? Kostas Tsimikas (Olympiakos Piräus, 13 Millionen Euro)
Jörn Petersen
September 10, 2020 at 03:43PM
https://ift.tt/2GOen9N
Thiago könnte der Schlüssel werden - Liverpool im Check - kicker
Senator Michael Westhagemann sagte in seinem Grußwort: „Das Thema Wasserstoff ist endlich aus seiner Nische herausgetreten und hat sich innerhalb kürzester Zeit zu einem der internationalen Zukunftsthemen entwickelt. Hamburg hat sich hier bereits gut aufgestellt. Ich glaube der Schlüssel des Wasserstoffs liegt nicht nur in der ausreichenden Erzeugung – idealerweise aus regenerativen Quellen – sondern vor allem in der Anwendung. Um die Klimaziele zu erreichen, müssen alle Bereiche der Wirtschaft dekarbonisiert werden. Wasserstoff ist zur Erreichung der Klimaneutralität ein zentraler Schlüssel. Das gilt für den Verkehr und die Mobilität ebenso wie für die Industrie und Gebäude. Wasserstoff ist ideal und unverzichtbar, um diese Ziele auch wirklich zu erreichen. Die Entwicklung einer Wasserstoffwirtschaft ist kein Alleingang. Es geht um die Entwicklung und Umsetzung konkreter Verbundprojekte. Es geht um Netzwerk, Zusammenarbeit und die Entwicklung eines ganz neuen wirtschaftlichen Ökosystems. Und es geht um Geschwindigkeit. Wir müssen insgesamt schneller werden, die Dynamik nutzen und uns ambitionierte Ziele setzen. Das Wissen, die Fachkräfte, die Unternehmen, das ist alles am Standort vorhanden.“
Der Senator hat in seinem Grußwort für den Standort Hamburg und Deutschland geworben. „Wir müssen die Wasserstoffwirtschaft jetzt und mit hoher Priorität hier in Deutschland aufbauen. Und mein Ziel ist es, dass Hamburg hier eine entscheidende Rolle spielt. Die Bundesregierung darf sich nicht aus der Verantwortung für die Reform der staatlich regulierten Anteile am Strompreis ziehen, ebenso wenig wie für den zügigen weiteren Ausbau der erneuerbaren Energien in Deutschland. Wir können uns, mit Blick auf die sehr teuren Aufbereitungs- und Logistikketten, die Hafeninfrastruktur und geeignete Schiffe als auch auf die erforderlichen stabilen Investitionsbedingungen nicht auf Wasserstoffimporte aus anderen Regionen verlassen, sondern müssen die Wertschöpfung, die Arbeitsplätze und das technologische Know-How als erstes hier vor Ort aufbauen. Dazu müssen wir auch das bereits vorhandene Wissen in Hamburg nutzen. Nur wenn hier für Unternehmen ein Business Case entsteht, wird sich die Wasserstofftechnologie schnell skalieren lassen und soll dann selbstverständlich auch exportiert werden. Es ist mein Wunsch möglichst viele Unternehmen einzubinden und auch das eine oder andere Unternehmen am Standort anzusiedeln. Meine Damen und Herren, fühlen Sie sich gern angesprochen. Hier in Hamburg arbeiten wir bereits intensiv daran, die Wasserstoffwirtschaft der Zukunft aufzubauen, wir erarbeiten Wertschöpfungs- und Geschäftsmodelle für eine dekarbonisierte Industrie und Mobilität, gekoppelt mit zukunftsweisender Infrastruktur und Logistik mit dem Hamburger Hafen im Zentrum. Damit schaffen wir dann auch ein Schaufenster für den Export dieser Technologie.“
September 10, 2020
https://ift.tt/2ZqaP42
„Wasserstoff ist zur Erreichung der Klimaneutralität ein zentraler Schlüssel“ - hamburg.de
Ungeschlagen und mit sage und schreibe 21 Punkten Vorsprung war der SV Westernhausen in der Saison 18/19 in die Landesliga gestürmt – und schaffte nun dort auf Anhieb den sehr guten vierten Platz. „Wir sind super zufrieden, auch wenn Rang drei noch möglich gewesen wäre“, freut sich Abteilungsleiterin Sonja Groß über das gelungene Debüt.
Zum Zeitpunkt des Corona bedingten Saisonabbruchs hatten die Jagsttälerinnen sechs ihrer insgesamt elf Spiele gewonnen und nur zwei verloren. Meister und Verbandsligaaufsteiger TGV Dürrenzimmern hatte lediglich vier Zähler mehr auf dem Konto als der Aufsteiger, vom Tabellendritten Spvgg. Gröningen-Satteldorf trennte den SVW lediglich ein Pünktchen. Nachdem im Regionenliga-Meisterjahr ein Schnitt von fast fünf Toren pro Spiel von einem Angriffsfeuerwerk zeugt, waren in der Landesliga natürlich verstärkt auch die Defensiv-Tugenden gefragt. Mit durchschnittlich exakt einem einzigen Gegentor bestätigte das Team nicht nur, dass es auch über diese verfügt, sondern hatte sogar die beste Abwehr aller zwölf Landesligisten.
Lob für den Trainer
Die gute Defensive war also der Schlüssel zum erfolgreichen Landesligadebüt, denn die 17 Treffer des SVW wurden nur von den vier Mannschaften des unteren Tabellendrittels unterboten. Einen großen Anteil am Erfolg schreibt Sonja Groß Trainer Davide Dell Anna zu: „Er hat neuen Schwung gebracht, lebt für das Spiel und kann die Mannschaft sehr gut motivieren“, lobt die langjährige Abteilungsleiterin den Landes-und Verbandsliga erfahrenen Coach, der das Team zu Saisonbeginn übernommen hatte, nachdem es dem SV Westernhausen durch eine geschlossene Mannschaftsleistung gelungen ist, den Weggang einer Leistungsträgerin – Maria Ansmann wechselte nach Würzburg – zu kompensieren, gilt es in der neuen Saison, die Lücken in der Abwehr zu schließen, die Vanessa Ostertag (pausiert) und Theresa Braun (Kreuzbandriss) hinterlassen, informiert Soja Groß.
Mit Lisa Maria Sturm und Lara Mühleck rücken zwei Spielerinnen der zweiten Mannschaft in den Landesliga-Kader auf. Aus dem eigenen Nachwuchs stoßen insgesamt sechs Spielerinnen neu zum Kreis der beiden Frauenteams aus dem Jagsttal..
„Primäres Ziel ist sie zunächst in der „Zweiten“ zu integrieren, aber natürlich wird die eine oder andere auch bei der ersten Mannschaft reinschnuppern“, meint die Abteilungsleiterin, die zuversichtlich ist, dass das Team die starken Leistungen des Vorjahres betätigen und erneut einen Platz im vorderen Tabellendrittel erreichen kann.
„Während der Corona-Zwangspause wurden jede Woche neue Aufgaben in die WhatsApp-Gruppe gestellt, kleinere Grüppchen haben sich zum Joggen getroffen“, berichtet Sonja Groß. „Aber es fehlte einfach die Spielpraxis, und so war die Freude groß, als wir im Juli wieder mit dem Training beginnen konnten. Natürlich entstanden durch die lange Pause fußballerisch und vor allem konditionell Defizite, die zu beheben sind.“ Das Training findet gemeinsam mit der zweiten Mannschaft jeweils dienstags und freitags, im wöchentlichen Wechsel in Westernhausen und Krautheim statt. Auch die Heimspiele werden sonntags abwechselnd in beiden Orten ausgetragen.
Abstimmung klappt
Jeweils um 10.30 Uhr spielt die zweite Mannschaft, anschließend das Landesliga-Team. „Die Abstimmung mit den Herren der Spielgemeinschaft Krautheim/Westernhausen klappt hervorragend“, betont die Abteilungsleiterin, die in der neuen Spielzeit ohne die Unterstützung von Christina Friedlein auskommen muss, aber weiter auf die Mitarbeit von Saskia Karl bauen kann.
Upgrade-Module gehören zu den wichtigsten Ressourcen in Marvel's Avengers, denn mit ihnen könnt ihr hochwertige Ausrüstung ab Kraft-Stufe 130 verbessern. Beim gezielten Farmen von Upgrade-Modulen helfen euch wiederum die DNA-Schlüssel. Wir zeigen euch, wie ihr beide Ressourcen schnell bekommt.
Sprachen:Deutsch, Englisch
Release:04.09.2020
Plattformen:Windows PC, Xbox One, PlayStation 4
Upgrade-Module sammeln sich bereits ab Spielbeginn in eurem Inventar, wirklich brauchen werdet ihr sie aber erst im Endgame, wenn ihr hochwertige Ausrüstung besitzt und diese verbessern wollt. Spätestens dann benötigt ihr allerdings große Mengen davon. Gleiches gilt für DNA-Schlüssel, deren Nutzen euch vielleicht nicht von Beginn an klar ist. Wir erklären, wie ihr beide Ressourcen farmen könnt.
Im Ausrüstungsbildschirm könnt ihr am unteren Bildschirm die verschiedenen Ressourcen im Spiel einsehen. Ganz rechts seht ihr dabei die DNA-Schlüssel in eurem Besitz. Ihr benötigt sie zum Öffnen biometrisch verschlossener DNA-Kassetten während Bunkermissionen. Diese enthalten jeweils 10x Upgrade-Module, weswegen ihr gar nicht genug der DNA-Schlüssel besitzen könnt.
Ihr erhaltet die Schlüssel durch das Besiegen von humanoiden Bossgegnern. Ihr könnt sie allerdings auch gezielt farmen, wenn ihr täglich die beiden Schurkensektor-Missionen erledigt. Ihr bekommt sie jeweils von den Ansprechpartnern der beiden Gruppierungen im Spiel:
Alisande Morales (SHIELD-Gruppierung) auf der Brücke der Chimera.
Sarah Garza (Inhuman-Allianz-Gruppierung) im Ameisenhügel.
Nehmt bei diesen beiden NPCs täglich die Schurkensektor-Mission links oben an und erledigt sie, um euch DNA-Schlüssel zu verdienen.
Mit genügend DNA-Schlüsseln im Gepäck könnt ihr nun die DNA-Kassetten in Bunkermissionen öffnen. Bunkermissionen erkennt ihr immer am blauen Tresor-Symbol auf der Karte am Einsatztisch.
In den Missionen selbst müsst ihr nicht das Hauptmissionsziel verfolgen, sondern nur die DNA-Kassetten finden. Haltet also mit der taktischen Ansicht Ausschau nach den optionalen Missionszielen und ihr werdet die früher oder später DNA-Kassetten finden. Dank der DNA-Schlüssel könnt ihr diese öffnen und so jeweils 10x Upgrade-Module erhalten.
Ihr könnt solche Missionen dann wiederholen, so lange euer Vorrat an DNA-Schlüsseln reicht. Wie die DNA-Kassetten aussehen und wo ihr sie am Beispiel des verschneiten Tundragebiets finden könnt, seht ihr im folgenden Video des YT-Kanals Arekkz Gaming:
Habt ihr noch andere Methoden zum Farmen von Upgrade-Modulen und DNA-Schlüsseln in Marvel's Avengers entdeckt? Dann schreibt uns eure Tipps dazu in die Kommentare und helft euch gegenseitig!
Hat dir dieser Artikel gefallen? Schreib es uns in die Kommentare oder teile den Artikel. Wir freuen uns auf deine Meinung - und natürlich darfst du uns gerne auf Facebook oder Twitter folgen.
September 07, 2020 at 07:07PM
https://ift.tt/32826oX
Marvel's Avengers: Upgrade-Module und DNA-Schlüssel farmen - Giga
Der kommissarische Dechant Jan Wilhelm Witte überreicht Pater Shibu die Schlüssel der Kirchen.
Heidrun Mühlke
Starten Sie jetzt Ihren kostenlosen Probemonat!
Schließen Sie jetzt den kostenfreien Probemonat ab, um diesen Artikel zu lesen. Alle weiteren Inhalte auf unserer Webseite und in der App „noz News“ stehen Ihnen dann ebenfalls zur Verfügung.
(Motorsport-Total.com) - Wie gibt's denn sowas? Am Samstag leckte man bei BMW in Assen noch die Wunden nach der bitteren Schlappe gegen Audi - und am Sonntag lacht nach einem Regenrennen plötzlich Sheldon van der Linde ganz oben vom Siegerpodest. "Ich kann es gar nicht in Worte fassen, wie gut sich das anfühlt", strahlt der 21-jährige Südafrikaner nach dem Premierensieg. "Ich startete von Platz 14. Und das letzte, woran ich zu diesem Zeitpunkt dachte, ist der Sieg."
Sheldon van der Linde machte in Assen die erfolgsverwöhnten Audi-Piloten nassZoom
Dabei ebnete ihm am Ende der schlechte Startplatz den Weg zum Triumph vor den Abt-Audi-Piloten Robin Frijns und Nico Müller. Denn während die an der Spitze liegenden Audi-Piloten erst nach der 22. Runde an die Box kamen, weil man nicht sicher war, wie sich das Wetter weiter entwickeln würde, pokerte van der Linde mit einem Stopp nach Runde zehn.
Zu diesem Zeitpunkt war er Zwölfter - und lag 17 Sekunden hinter der Spitze. "Nur wenn man in so einer Situation steckt, kann man das Risiko eingehen, so früh zu stoppen", sagt Audi-Pilot Loic Duval. "Für mich ist der wahre Sieger heute Robin, denn wenn man an der Spitze liegt, kann man nicht so pokern."
Wieso van der Linde so früh stoppte
Van der Linde ist bewusst, dass die Strategie der Schlüssel war. "Dafür muss ich mich beim Team bedanken", sagt er. "Die Strategie war wirklich gut. Ich war nach Robert (Kubica; Anm. d. Red.) einer der ersten an der Box. Ab diesem Zeitpunkt war mein Tempo wirklich großartig. Das Team hat meinen Reifendruck offenbar genau getroffen."
Wieso man sich zu diesem Poker entschieden hatte? "Ich steckte am Anfang hinter Philipp (Eng; Anm. d. Red.) und Marco (Wittmann; Anm. d. Red.). Um mich aus dem Verkehr zu holen, entschieden wir uns zu einem frühen Stopp. Wir wussten ja, dass es später regnen würde. Daher haben wir wieder Regenreifen aufziehen lassen. Und ab diesem Zeitpunkt hatte ich freie Fahrt, ich konnte also eine Qualifying-Runde nach der anderen fahren."
Tatsächlich schüttelte der RBM-BMW-Pilot nach dem Stopp eine Minute hinter der Spitze 1:36er-Rundenzeiten aus dem Ärmel - und war damit zwei bis drei Sekunden schneller als der an der Spitze liegende Frijns. "Das Auto war wirklich mega auf nasser Strecke."
Audi-Piloten hatten van der Linde nicht auf dem Schirm
Ob er da schon wusste, dass der Sieg möglich ist? "Mir war nicht klar, was rund um mich abgeht, da ich in meinem Stint auf dem zweiten Satz Regenreifen ganz alleine auf der Strecke war", schüttelt er den Kopf. "Ich hatte keinen Überblick, wer wo liegt. Und irgendwann gab es die gelbe Flagge und der Funk war erlaubt. Ich habe dann auch auf meinem Display gesehen, dass ich in Führung liege. Das kam komplett unerwartet."
Auch der bis zum Stopp in Runde 23 überlegen führenden Frijns hatte den BMW-Piloten nicht auf dem Schirm. "Als ich an die Box kam, war ich wirklich überrascht, als es hieß, dass ich bei der Ausfahrt gegen Sheldon kämpfen würde", schildert der Niederländer. Hätte er davor schneller fahren können? "Man weiß nicht, was hinter einem passiert, da wir ja während des Rennens nicht funken dürfen - nur in der Boxengasse", sagt er.
DTM Assen 2020: Irre Regenschlacht am Sonntag!
Das Wetter und eine Rennunterbrechung sorgen für einen Sensationssieg für BMW-Youngster Sheldon van der LindeWeitere DTM-Videos
"Wenn man führt und davonzieht, dann gibt man nicht 110 Prozent. Außerdem haben mich die Jungs auf Slicks vor mir vielleicht ein zwei, Sekunden gekostet. Vielleicht hätte ich noch mehr pushen können."
Müller überzeugt: Abbruch hat van der Linde gerettet
Van der Linde hatte nach Frijns' Stopp die Führung bereits auf fünf Sekunden ausgebaut - doch dann wurde das Rennen wegen des Unfalls von Fabio Scherer abgebrochen. Ein Nachteil? Oder gar die Rettung für den BMW-Piloten, der seine um elf Runden älteren Reifen in der Unterbrechung wechseln durfte?
"Er hat es nach seinem langen Stint perfekt ausgenutzt, dass man bei roter Flagge die Reifen wechseln kann", meint Müller, der wie die anderen Audi-Piloten seine frischen Pneus nicht wechseln ließ. "Und es ist ihm beim Re-Start gelungen, sie sehr schnell auf Temperatur zu bringen." Ob der BMW-Pilot auch ohne neuem Reifensatz gewonnen hätte?
"Nein, glaube ich ehrlich gesagt nicht. Wenn es nur ein Safety-Car gegeben hätte, dann wären Robin und ich ganz klar in besserer Form gewesen. Ich bin sicher, wir hätten ihn überholt und hätten um den Sieg gekämpft. Dennoch ist Sheldon am Ende toll gefahren", sagt Müller.
Van der Linde widerspricht Müller
Van der Linde, der am Ende 2,6 Sekunden Vorsprung auf Frijns hatte, ist anderer Meinung. "Ich glaube nicht, dass sie mich gekriegt hätten, denn mein Auto hat sich heute wirklich gut angefühlt." Vor der Unterbrechung habe er auch "nicht gespürt, dass die Reifen einbrechen würden. Sie hätten sicher aufgeschlossen, aber ich glaube nicht, dass sie nahe genug herangekommen wären, um mich zu attackieren. Ich hatte ja auch die Reifen gemangt und hatte noch Reserven."
Die rote Flagge habe ihm daher "eher Sorgen gemacht, denn ich wusste, dass alle aufschließen würden". Dennoch trug der BMW-Pilot seinen DTM-Debütsieg über die Distanz. "Ich war vor dem Re-Start etwas nervös", gibt er zu. Das hat damit zu tun, dass es gar nicht so einfach ist, einen frischen Regenreifen sofort auf Temperatur zu bringen.
"Ein neuer Reifen ist am Anfang noch sehr glatt. Er muss also etwas eingefahren werden", erklärt van der Linde. "Ich musste also in den ersten zwei Runden hart arbeiten, damit wir einen guten Re-Start hinkriegen und er gut ins Fenster kommt. Ich war besorgt, aber es hat funktioniert. Aus irgendeinem Grund hat das Auto bei Regen sehr gut funktioniert."
September 07, 2020 at 02:34AM
https://ift.tt/35be17f
BMW-Wunder durch van der Linde: Startplatz 14 als Schlüssel zum Sieg - Motorsport-Total.com
Das war es damit auch mit unserem Samstagsticker, wir drehen hier für heute zu. Rennstart morgen ist wie üblich um 15:10 Uhr, wir sind aber natürlich ab dem Vormittag bereits wieder mit einem neuen Ticker am Start, um dich auf das Rennen einzustimmen. An dieser Stelle ist aber erst einmal Schluss. Hab noch einen schönen Abend, schlaf gut und bis morgen!
Fotos: Grand Prix von Italien, Samstag
21:04 Uhr
Hamiltons Pole-Runde fast ohne Windschatten
Der Weltmeister fuhr seine schnelle Runde zwar hinter seinem Teamkollegen, doch Renault-Sportdirektor Alan Permane erklärt: "Der Windschatten bringt ein paar Zehntel. Auf den Geraden gewinnst du wahrscheinlich sechs, sieben Zehntel - dafür verlierst du aber in den Kurven drei oder vier wieder. Wenn du einen perfekten Windschatten erwischst, sind es zwei, drei Zehntel. Lewis hat sich sechs oder sieben Sekunden hinter Valtteri positioniert. Das ist kein massiver Windschatten mehr." Auch Ferrari-Teamchef Binotto hatte ja vor dem Qualifying bereits gesagt, dass man eigentlich nicht mehr als fünf Sekunden weg sein sollte.
20:57 Uhr
Verstappen: Wenn sogar Gasly so nah an mir dran ist ...
Und noch eine Aussage des Niederländer. Die ist aber nicht (auch wenn sich das im ersten Moment so anhören könnte) gegen seinen ehemaligen Teamkollegen gerichtet. "Das Auto ist in diesem Jahr einfach nicht gut genug", sagt Verstappen und erklärt: "Schaut euch einfach an, wie nah AlphaTauri an uns dran ist. Das ist nicht respektlos gegenüber Pierre gemeint. Aber wenn er in diesem Auto drei Zehntel hinter mir ist, dann sagt das genug." Tatsächlich sollte man eigentlich weiter vor dem B-Team sein - ganz unabhängig vom Fahrer.
20:48 Uhr
Verstappen verwundert über Albon-Aussage
Der Teamkollege sprach heute davon, eines seiner besten Qualifyings gehabt zu haben. Und auch Marko ist bekanntlich zufrieden damit, dass er "nur" drei Zehntelsekunden langsamer als Verstappen war. Der kann Albons Zufriedenheit aber nicht ganz nachvollziehen. "Ich glaube, wenn ich Neunter wäre, dann würde ich nicht sagen, dass es ein sehr gutes Qualifying war. Aber das ist nicht meine Sache", so der Niederländer. In der Tat verwundert die Aussage aber etwas, wenn man bedenkt, dass Albon nur mit Glück Q1 und auch Q2 überstanden hat.
20:40 Uhr
Sainz: Renault-Motor nah dran an Mercedes
Der McLaren-Pilot glaubt, dass die Franzosen bei der Leistung bereits sehr gut aufgestellt sind. "Ich denke, bei der Power sind wir sehr nah an Mercedes dran. Jetzt brauchen wir noch etwas Zuverlässigkeit, die uns in diesem Jahr bereits viele Punkte gekostet hat", erinnert Sainz. Der Spanier schaffte es in diesem Jahr nur in vier der sieben Rennen in die Punkte und konnte zuletzt in Spa wegen eines Defekts gar nicht an den Start gehen. Teamkollege Norris verpasste die Top 10 dagegen bislang nur ein einziges Mal.
20:28 Uhr
Hamilton: Qualifyingformat wird "etwas langweilig"
Nach dem Chaos in Q1 kam heute auch die Frage auf, ob man das Qualifyingformat grundsätzlich ändern oder zumindest auf Strecken wie Monza auf ein anderes Format zurückgreifen müsse. "Wir haben jetzt bereits seit wer weiß wie langer Zeit das gleiche Wochenendformat. Es wird etwas langweilig, wenn es jedes Wochenende gleich ist", sagt Hamilton und ergänzt: "Aber ich habe keinen Vorschlag. Überlasst es den Fans. Findet heraus, was die Fans wollen." Klingt gut.
20:19 Uhr
Jochen Rindt: Impressionen aus dem Leben eines F1-Popstars
Wir haben heute bereits über den 50. Todestag von Jochen Rindt gesprochen. Daher möchte ich dir am Abend auch noch diese Fotostrecke ans Herz legen.
Fotostrecke: Jochen Rindt: Impressionen aus dem Leben eines Formel-1-Popstars
Mit Zigarette im Mund: So kannte man Jochen Rindt, der nicht umsonst den Beinamen "James Dean der Formel 1" bekam. Sein Mythos lebt auch 50 Jahre nach dem Tod des gebürtigen Mainzers weiter.Fotostrecke
20:12 Uhr
Szafnauer: Langsamer als mit "Party-Modus"
Beim Mercedes-Werksteam ist das Verbot gar nicht aufgefallen, bei den Kundenteams schon eher. Racing-Point-Teamchef Otmar Szafnauer erklärt zum Beispiel: "Normalerweise hätte uns der hier ein paar Zehntel gebracht. Dann wären wir locker Dritter geworden, und selbst Lance wäre, trotz seines Fehlers, weiter vorne gestanden. Es hat sich schon ausgewirkt. Aber was wir heute verloren haben, sollten wir morgen gewinnen."
Zum Thema Windschatten erklärt er: "Das Schöne in diesem Jahr war, dass Mercedes so überlegen ist, dass ihnen der Windschatten egal war, sie immer zuerst rausgefahren sind und sich alle bei ihnen in den Windschatten gehängt haben." Mit anderen Worten: Wäre Mercedes nicht so schnell gewesen, dann hätte sich das Szenario aus 2019 wiederholen können.
19:57 Uhr
FT3-Vorfall: Hamilton fordert Regeln
In FT3 hatte der Weltmeister mächtig Glück, dass es keinen Auffahrunfall gab. "Das wird immer wieder passieren, bis sie Regeln aufstellen", glaubt Hamilton. Er hätte auch direkt einen Vorschlag: "Wenn du auf einer langsamen Runde bist, dann musst du von der Ideallinie gehen. So wäre es sicherer." Wenn ein schnelles Auto von hinten komme, dann habe man freie Bahn. Das würde aber natürlich bedeuten, dass sich langsame Autos gegenseitig gar nicht mehr überholen dürfen. Denn genau das war in FT3 das Problem.
19:44 Uhr
Motorenmodus: Gasly will noch abwarten
P10 heute "nur" für ihn. Am Freitag sah es noch so aus, als könne es für AlphaTauri noch weiter nach vorne gehen. Hat Honda unter der neuen Motorenregel gelitten? Gasly sagt (wie auch seine Kollegen bei Red Bull), er wolle nach nur einem Qualifying keine voreiligen Schlüsse ziehen. Er gesteht aber auch, dass er Red Bull eigentlich weiter vorne erwartet hätte. "Ich bin mir sicher, dass es Dinge gibt, die man besser machen kann", so Gasly. Er wisse aber nicht, wie das Qualifying ohne die Regeländerung ausgegangen wäre.
19:32 Uhr
Racing Point träumt vom Podium
Die Top 3 knapp verpasst, doch Perez auf P4 lässt Otmar Szafnauer vom Treppchen träumen. "P4 ist Sergios bester Startplatz in Monza. Es gibt uns eine tolle Chance, morgen ums Podium zu fahren", so der Teamchef. "Hier ist es immer wichtig, sich gut zu qualifizieren, weil überholen so schwierig ist", weiß Perez selbst. Er stand bereits 2012 als Zweiter in Monza einmal auf dem Podium. Weniger gut lief es für Teamkollege Stroll. Der berichtet, er habe in seinem ersten Versuch in Q3 einen Fehler gemacht. So wurde es am Ende nur P8 für ihn. Eine deutlich schwierigere Ausgangslage also.
19:20 Uhr
Wolff: "Party-Modus" nicht immer verwendet
Eine interessante Aussage aus der Medienrunde von Toto Wolff. Hamilton witzelte in der PK ja, dass Mercedes den "Party-Modus" zuletzt in Spa vielleicht schon gar nicht mehr verwendet habe. Wolff stellt klar: "Wir haben ihn in Belgien eingesetzt. Aber es gab Rennwochenenden, an denen wir ihn nicht verwendet haben." Dabei lässt er allerdings offen, um welche Rennen es sich handelt. In diesem Jahr gingen jedenfalls bislang alle Poles an Mercedes - mit welchem Modus auch immer.
19:09 Uhr
Norris: Entscheidende Runde gleich am Anfang verloren
P3 für den Teamkollegen, aber Norris wurde heute nur Sechster. Er verrät: "Ich verpasste den Scheitelpunkt [in Kurve 1] etwas und nahm etwas zu viel vom Randstein außen in Kurve 2 mit. Da habe ich die meiste Zeit verloren." In Sektor 1 habe er sich den ganze Tag schwergetan. Auch Sainz verrät übrigens, dass er es in seiner Runde fast etwas übertrieben und P3 in der Ascari-Schikane weggeworfen hätte, weil er "viel riskiert" habe. "Ich dachte mir: 'Wow, das war viel zu spät'", so Sainz. Hat aber ja am Ende trotzdem funktioniert.
18:56 Uhr
Wolff kontert Horner: Kein Hamilton-Bonus!
Der Red-Bull-Teamchef hat Mercedes unterstellt, Hamilton zu bevorzugen. Toto Wolff sagt: Unsinn! "Wir priorisieren einen Fahrer nicht über dem anderen", stellt der Mercedes-Teamchef klar und erklärt: "Wir waren immer komplett offen, transparent und fair. Und das werden wir auch in Zukunft sein." Scheint irgendwie gerade im Trend zu sein, über die Fahrer des jeweils anderen Teams zu sprechen. Siehe Hamilton und Albon ...
18:44 Uhr
Ocon: Maximalzeit hat es noch schlimmer gemacht
Zur Erinnerung: Die Piloten durften im Qualifying nicht zu sehr trödeln und mussten eine Maximalzeit auf ihrer Aufwärmrunde einhalten. Ocon erklärt, das habe die Situation noch schlimmer statt besser gemacht. "Irgendwann müssen wir eine Lücke lassen, um die Runde zu schaffen", erklärt er. Die Regel sorgte dann aber dafür, dass niemand mehr Zeit dafür hatte. Andernfalls hätte man die Maximalzeit überschritten. Deswegen starteten am Ende von Q1 so viele Piloten ihre Runde ohne Lücke zum Vordermann, was dann eben zum Chaos führte. Ocon wird morgen nur von P12 starten, für ihn war bereits in Q2 Schluss.
18:32 Uhr
Mercedes: Darum gab es keinen Windschatten
Hamilton und Bottas waren heute so schnell, dass sie gar nicht auf Windschatten angewiesen waren, um es in die erste Reihe zu schaffen. Andrew Shovlin erklärt: "Gestern haben wir die Auswirkungen des Windschattens analysiert und wir schienen dadurch in den Kurven so viel zu verlieren, wie wir auf den Geraden gewannen. Deshalb entschieden wir uns dazu, freie Runden für unsere Runs zu suchen, wodurch das Qualifying auch etwas einfacher wurde."
Im Hinblick auf das Rennen ergänzt er: "Das Rennen sollte morgen eine Einstoppstrategie für alle sein. Am Freitag sah es so aus, als ob Max uns bei der Pace auf Longruns am nächsten kam. Er startet einige Positionen hinter uns, aber wir wissen, wie gut er im Rennen ist. Es wird also wahrscheinlich nicht lange dauern, bis er weiter nach vorne kommt." Der Niederländer selbst ist sich da bekanntlich nicht so sicher.
September 05, 2020 at 04:22PM
https://ift.tt/324thkt
Formel-1-Liveticker: Ferrari-Teamchef Binotto: "Stabilität ist ein Schlüssel" - Motorsport-Total.com
Beim Mercedes-Werksteam ist das Verbot gar nicht aufgefallen, bei den Kundenteams schon eher. Racing-Point-Teamchef Otmar Szafnauer erklärt zum Beispiel: "Normalerweise hätte uns der hier ein paar Zehntel gebracht. Dann wären wir locker Dritter geworden, und selbst Lance wäre, trotz seines Fehlers, weiter vorne gestanden. Es hat sich schon ausgewirkt. Aber was wir heute verloren haben, sollten wir morgen gewinnen."
Zum Thema Windschatten erklärt er: "Das Schöne in diesem Jahr war, dass Mercedes so überlegen ist, dass ihnen der Windschatten egal war, sie immer zuerst rausgefahren sind und sich alle bei ihnen in den Windschatten gehängt haben." Mit anderen Worten: Wäre Mercedes nicht so schnell gewesen, dann hätte sich das Szenario aus 2019 wiederholen können.
September 05, 2020 at 02:17PM
https://ift.tt/3bxSV3Y
Live-Ticker verfolgen für Formel-1-Liveticker: Ferrari-Teamchef Binotto: 'Stabilität ist ein Sch - Motorsport.com, Ausgabe: Deutschland
Je reicher Menschen sind, desto zufriedener sind sie. Andererseits aber sind Menschen, die dem Geld in ihrem Leben Vorrang geben, weniger zufrieden als Menschen, die der Zeit den Vorrang geben.
Was Millionäre mit ihrer Zeit anstellen, scheint also zentral dafür zu sein, dass sie auch zufrieden sind. Wie genau sie ihre Freizeit im Vergleich mit anderem Menschen verbringen, haben Forscher nun untersucht.
Der Schlüssel zum Glück: Die Millionäre arbeiteten im Vergleich etwas mehr und verbrachten ihre Freizeit viel aktiver als andere: mit Sport, Hobbys oder ehrenamtlicher Arbeit.
Was machen Millionäre eigentlich so den ganzen Tag? Champagner schlürfen und gut essen, schnelle Autos fahren, segeln oder Polo spielen, so stellen es sich viele vor. Aber stimmt das auch? Obwohl wohlhabenden Menschen enorme Medienaufmerksamkeit entgegengebracht wird, ist über ihr ganz alltägliches Leben ziemlich wenig bekannt.
Wie Millionäre im Vergleich zu uns Normalsterblichen mit ihrer Zeit umgehen, das hat Paul Smeets von der niederländischen Universität Maastricht zusammen mit Kollegen von der Harvard Business School und der Universität Amsterdam untersucht. Die Forscher interessierte zum einen, ob Millionäre womöglich anders arbeiten — aber auch, was genau sie in ihrer Freizeit machen.
Die Wissenschaftler taten das nicht aus purer Neugier, sie wollten etwas ganz Bestimmtes herausfinden. Frühere Studien hatten nämlich zwei Dinge gezeigt: einmal, dass es eine stabile Beziehung gibt zwischen dem Reichtum und der Lebenszufriedenheit eines Menschen. Je reicher, desto zufriedener also. Klingt erstmal logisch.
Andererseits aber sind Menschen, die dem Geld in ihrem Leben Vorrang geben, mit ihrem Leben weniger zufrieden als Menschen, die der Zeit den Vorrang geben. Das bedeutet: Was Millionäre mit ihrer Zeit anstellen, scheint ganz zentral dafür zu sein, dass sie auch zufrieden sind.
Millionäre arbeiten im Schnitt täglich etwas mehr als andere Menschen
Für ihre Studie mit dem schönen Titel „Time Use and Happiness of Millionaires: Evidence From the Netherlands“ befragten Paul Smeets und seine Kollegen insgesamt 863 niederländische Millionäre, die im Schnitt 2.375.905 Euro Vermögen besaßen — also fast 2,5 Millionen Euro. Ihnen gaben sie den gleichen Fragebogen wie 1.232 Normalsterblichen, die repräsentativ für die niederländische Bevölkerung ausgewählt wurden, mit einem durchschnittlichen Vermögen von 31.750 Euro.
Alle Teilnehmer sollten zunächst angeben, wie zufrieden sie mit ihrem Leben auf einer Skala von 1 (gar nicht zufrieden) bis 10 (vollkommen zufrieden) waren — und wie sie ihre freie Zeit verbrachten. Die Forscher unterschieden dabei „aktive Freizeit“, zu der etwa Sport, Freunde treffen, Hobbys und ehrenamtliche Arbeit gehörten, und „passive Freizeit“: Fernsehen, ausruhen, schlafen, nichts tun. Dann gab es noch „Notwendigkeiten“ wie Einkaufen, Kinderbetreuung, Kochen und Hausarbeit, außerdem „Essen“ und „Arbeit und Kommunikation“, wozu Arbeit und Pendelzeit gehört.
Als die Forscher die Angaben auswerteten und verglichen, waren sie zunächst erstaunt: Millionäre verbrachten ihre Zeit auf überraschend ähnliche Weise wie jeder andere auch — sie arbeiteten zum Beispiel viel und hatten wie andere Menschen auch teils lange Pendelwege zu bewältigen. Sie gaben an, umgerechnet 30 Prozent des Tages mit Arbeit zu verbringen, bei allen anderen waren es 25 Prozent.
Millionäre verbringen ihre Freizeit sehr aktiv, alle anderen eher passiv
Auch bei den „Notwendigkeiten“ gab es nur geringe Unterschiede: Die Millionäre verbrachten genauso viel Zeit mit Einkaufen und Kochen wie andere, nur für die Kinderbetreuung und Putzarbeiten im Haushalt wendeten sie etwas weniger Zeit auf. „Dies stimmt mit Untersuchungen überein, die darauf hindeuten, dass Menschen selbst dann, wenn sie es sich leisten können, es oft versäumen, tägliche Aufgaben wie Kochen, Putzen und Einkaufen auszulagern“, schreiben die Studienautoren.
Als es aber an die Freizeitgestaltung ging, entdeckten die Forscher frappierende Unterschiede. Zwar verbrachten beide der befragten Gruppen rund 46 Prozent ihrer Zeit mit Freizeitaktivitäten, nahmen sich also genauso oft und viel Zeit für das, was ihnen Spaß machte.
Allerdings legten sich die Nicht-Millionäre dann gern auf die Couch, schauten TV oder scrollten sich durch Social Media. Die Millionäre dagegen verbrachten den Großteil ihrer Freizeit sehr aktiv: 22 Prozent ihrer Freizeit waren sie in Bewegung, machten Sport, gingen Hobbys nach oder verrichteten ehrenamtliche Arbeit. Bei allen anderen wurde nur knapp 16 Prozent der Zeit so aktiv verbracht.
Umgerechnet auf einen normalen Tag verbrachten die Millionäre 29 Minuten, also eine gute halbe Stunde, viel aktiver als alle anderen — davon wurden allein 19 Minuten für Sport und Bewegung verwendet.
Jacob Lund/Shutterstock
Aktiv sein macht glücklich, passiv sein dagegen unglücklich — und zwar alle
Aber machte das die Millionäre auch glücklicher? Ja, sagen die Wissenschaftler. Die Reichen waren im Schnitt deutlich zufriedener mit ihrem Leben als alle anderen. Der Unterschied war dabei etwa so groß wie der Abfall der Lebenszufriedenheit direkt nach einer Scheidung.
Die Forscher konnten außerdem zeigen, dass die aktive Freizeitgestaltung unmittelbar mit der Lebenszufriedenheit zusammenhing: Je aktiver jemand war, desto besser ging es ihm mit seinem Leben. Und umgekehrt: Je passiver jemand seine Freizeit gestaltete, umso unzufriedener war er. Das galt, betonen die Forscher, für alle Teilnehmer gleichermaßen — unabhängig davon, wie viel Geld sie besaßen.
Der größte Unterschied zwischen den Millionären und den Normalsterblichen war also, dass sie mehr Zeit aktiv verbrachten, und das war auch ausschlaggebend dafür, dass sie zufriedener waren. Das Geld hat dabei wohl nicht geschadet — geholfen hat es den Erkenntnissen der Wissenschaftler nach aber auch nicht. Womöglich aber, schreibt Paul Smeets, habe der Reichtum bei den Millionären die Art und Weise geprägt, wie sie über ihre Zeit nachdenken und sie planen. Das will er nun als nächstes untersuchen.
Das war es damit auch mit unserem Samstagsticker, wir drehen hier für heute zu. Rennstart morgen ist wie üblich um 15:10 Uhr, wir sind aber natürlich ab dem Vormittag bereits wieder mit einem neuen Ticker am Start, um dich auf das Rennen einzustimmen. An dieser Stelle ist aber erst einmal Schluss. Hab noch einen schönen Abend, schlaf gut und bis morgen!
Fotos: Grand Prix von Italien
21:04 Uhr
Hamiltons Pole-Runde fast ohne Windschatten
Der Weltmeister fuhr seine schnelle Runde zwar hinter seinem Teamkollegen, doch Renault-Sportdirektor Alan Permane erklärt: "Der Windschatten bringt ein paar Zehntel. Auf den Geraden gewinnst du wahrscheinlich sechs, sieben Zehntel - dafür verlierst du aber in den Kurven drei oder vier wieder. Wenn du einen perfekten Windschatten erwischst, sind es zwei, drei Zehntel. Lewis hat sich sechs oder sieben Sekunden hinter Valtteri positioniert. Das ist kein massiver Windschatten mehr." Auch Ferrari-Teamchef Binotto hatte ja vor dem Qualifying bereits gesagt, dass man eigentlich nicht mehr als fünf Sekunden weg sein sollte.
20:57 Uhr
Verstappen: Wenn sogar Gasly so nah an mir dran ist ...
Und noch eine Aussage des Niederländer. Die ist aber nicht (auch wenn sich das im ersten Moment so anhören könnte) gegen seinen ehemaligen Teamkollegen gerichtet. "Das Auto ist in diesem Jahr einfach nicht gut genug", sagt Verstappen und erklärt: "Schaut euch einfach an, wie nah AlphaTauri an uns dran ist. Das ist nicht respektlos gegenüber Pierre gemeint. Aber wenn er in diesem Auto drei Zehntel hinter mir ist, dann sagt das genug." Tatsächlich sollte man eigentlich weiter vor dem B-Team sein - ganz unabhängig vom Fahrer.
20:48 Uhr
Verstappen verwundert über Albon-Aussage
Der Teamkollege sprach heute davon, eines seiner besten Qualifyings gehabt zu haben. Und auch Marko ist bekanntlich zufrieden damit, dass er "nur" drei Zehntelsekunden langsamer als Verstappen war. Der kann Albons Zufriedenheit aber nicht ganz nachvollziehen. "Ich glaube, wenn ich Neunter wäre, dann würde ich nicht sagen, dass es ein sehr gutes Qualifying war. Aber das ist nicht meine Sache", so der Niederländer. In der Tat verwundert die Aussage aber etwas, wenn man bedenkt, dass Albon nur mit Glück Q1 und auch Q2 überstanden hat.
20:40 Uhr
Sainz: Renault-Motor nah dran an Mercedes
Der McLaren-Pilot glaubt, dass die Franzosen bei der Leistung bereits sehr gut aufgestellt sind. "Ich denke, bei der Power sind wir sehr nah an Mercedes dran. Jetzt brauchen wir noch etwas Zuverlässigkeit, die uns in diesem Jahr bereits viele Punkte gekostet hat", erinnert Sainz. Der Spanier schaffte es in diesem Jahr nur in vier der sieben Rennen in die Punkte und konnte zuletzt in Spa wegen eines Defekts gar nicht an den Start gehen. Teamkollege Norris verpasste die Top 10 dagegen bislang nur ein einziges Mal.
20:28 Uhr
Hamilton: Qualifyingformat wird "etwas langweilig"
Nach dem Chaos in Q1 kam heute auch die Frage auf, ob man das Qualifyingformat grundsätzlich ändern oder zumindest auf Strecken wie Monza auf ein anderes Format zurückgreifen müsse. "Wir haben jetzt bereits seit wer weiß wie langer Zeit das gleiche Wochenendformat. Es wird etwas langweilig, wenn es jedes Wochenende gleich ist", sagt Hamilton und ergänzt: "Aber ich habe keinen Vorschlag. Überlasst es den Fans. Findet heraus, was die Fans wollen." Klingt gut.
20:19 Uhr
Jochen Rindt: Impressionen aus dem Leben eines F1-Popstars
Wir haben heute bereits über den 50. Todestag von Jochen Rindt gesprochen. Daher möchte ich dir am Abend auch noch diese Fotostrecke ans Herz legen.
Fotostrecke: Jochen Rindt: Impressionen aus dem Leben eines Formel-1-Popstars
Mit Zigarette im Mund: So kannte man Jochen Rindt, der nicht umsonst den Beinamen "James Dean der Formel 1" bekam. Sein Mythos lebt auch 50 Jahre nach dem Tod des gebürtigen Mainzers weiter.Fotostrecke
20:12 Uhr
Szafnauer: Langsamer als mit "Party-Modus"
Beim Mercedes-Werksteam ist das Verbot gar nicht aufgefallen, bei den Kundenteams schon eher. Racing-Point-Teamchef Otmar Szafnauer erklärt zum Beispiel: "Normalerweise hätte uns der hier ein paar Zehntel gebracht. Dann wären wir locker Dritter geworden, und selbst Lance wäre, trotz seines Fehlers, weiter vorne gestanden. Es hat sich schon ausgewirkt. Aber was wir heute verloren haben, sollten wir morgen gewinnen."
Zum Thema Windschatten erklärt er: "Das Schöne in diesem Jahr war, dass Mercedes so überlegen ist, dass ihnen der Windschatten egal war, sie immer zuerst rausgefahren sind und sich alle bei ihnen in den Windschatten gehängt haben." Mit anderen Worten: Wäre Mercedes nicht so schnell gewesen, dann hätte sich das Szenario aus 2019 wiederholen können.
September 05, 2020 at 04:23PM
https://ift.tt/2ZbL1bB
Formel-1-Liveticker: Ferrari-Teamchef Binotto: "Stabilität ist ein Schlüssel" - Formel1.de
Da geht es schon los, auch das wird jetzt ein Thema sein. Leclerc war mit einer 1:20.9 zwischenzeitlich der Schnellste, doch seine Zeit wurde gestrichen, weil er in der Parabolica zu weit draußen war. Magnussen trifft das gleiche Schicksal. Die beiden werden in der kommenden Stunde nicht die einzigen bleiben, denen das passiert ...
14:55 Uhr
Ab ins Qualifying!
In wenigen Minuten geht's dann auch schon los mit Q1. Es folgt der obligatorische Hinweis, jetzt parallel unseren Session-Ticker mit Christian Nimmervoll zu öffnen. Dort gibt es die komplette Berichterstattung zum Qualifying, hier konzentrieren wir uns auf die wichtigsten Infos, Bilder und Aussagen. Wie immer eben.
14:48 Uhr
Hamiltons Fast-Crash ...
... haben wir jetzt hier auch noch einmal im Video für dich. Das hätte richtig böse enden können.
14:44 Uhr
Mercedes Favorit im Qualifying
2018 und 2019 ging zwar jeweils ein Ferrari von der Pole ins Rennen in Monza. Allerdings wird die Scuderia in diesem Jahr keine Rolle bei der Vergabe der besten Startplätze spielen. Deswegen geht die Favoritenrolle zwangsläufig an Mercedes, die hier zwischen 2014 und 2017 immer auf Pole standen. Die letzte Red-Bull-Pole in Monza holte 2013 noch ein gewisser Sebastian Vettel. Und die letzte Pole eines Renault-Werksteams holte Rene Arnoux im Jahr 1981.
14:29 Uhr
Die Farce von 2019 ...
... kannst du dir übrigens hier noch einmal im Video anschauen. Nicht ausgeschlossen, dass wir in diesem Jahr wieder etwas ähnliches sehen ...
14:13 Uhr
Keine Untersuchung gegen Hamilton
Wichtig dabei: Gegen Hamilton selbst läuft keine Untersuchung, er ist quasi nur als "Zeuge" dabei. Den anderen sieben Fahrern wird konkret vorgeworfen, zu langsam gewesen zu sein. Die Gespräche mit den Rennkommissaren laufen gerade. Wir sind gespannt, ob man hier durchgreift.
14:07 Uhr
Nach Fast-Crash: Fahrer zu Stewards zitiert
Der Fast-Auffahrunfall aus FT3 hat ein Nachspiel. Latifi, Grosjean, Perez und auch Hamilton selbst wurden für 14:10 Uhr (also jetzt) zu den Rennkommissaren zitiert. Sie müssen erklären, was da los war. Mal schauen, ob das für einen der Beteiligten noch eine Strafe gibt. Gerade bekommen wir die Meldung, dass auch Gasly, Stroll, Albon und Sainz für einen anderen Vorfall vorstellig werden müssen. Das kann im Qualifying "lustig" werden ...
13:49 Uhr
"Party-Modus" erklärt: Das steckt dahinter
Viel wurde in den vergangenen Tagen über den "Party-Modus" geredet. Aber was verbirgt sich eigentlich genau dahinter? Mercedes liefert in diesem Video interessante Einblicke zu dem Modus, der ab diesem Wochenende verboten ist. Was übrigens genau genommen so gar nicht stimmt! Denn theoretisch darf man den "Party-Modus" weiterhin einsetzen. Aber dann müsste man ihn eben im gesamten Rennen verwenden. Und das macht der Motor nicht mit.
"Party-Modus" erklärt: Das steckt dahinter
Ab Monza greift in der Formel 1 die neue technische Richtlinie im Hinblick auf das Verbot des "Party-Modus"Weitere Formel-1-Videos
13:37 Uhr
[ANZEIGE] Gewinne ein Fahrertraining!
Formel-1-Hybridantrieb hier, Formel E da - bist Du einer von denen, die Elektromobilität skeptisch gegenüberstehen? Gemeinsam mit Hyundai wollen wir Dir beweisen, wie dynamisch und alltagstauglich E-Mobilität wirklich ist! Mach jetzt bei unserem Gewinnspiel mit und gewinne ein E-Experience Training am Bilster Berg! Nur zwei kurze Fragen beantworten und los geht's.
Noch hat das US-Team keinen Fahrer für 2021 bestätigt. Laut Teamchef Günther Steiner ist alles möglich. Man könnte also mit dem aktuellen Line-up weitermachen oder auch zwei komplett neue Fahrer verpflichten. Gegenüber 'Sky' sagt er nun zudem: "Wer auch immer 2021 im Auto ist, der sollte es auch 2022 sein." Hintergrund sind die neuen Regeln, die ab 2022 greifen. Da ergebe ein Fahrerwechsel von 2021 auf 2022 wenig Sinn. Deswegen wolle man Verträge über (mindestens) zwei Jahre abschließen.
Fotostrecke: Formel 1 2021: Übersicht Fahrer, Teams und Fahrerwechsel
Wer fährt wo in der Formel-1-Saison 2021? Wir geben einen aktuellen Überblick!Fotostrecke
13:20 Uhr
Ricciardo: Problem mit der Benzinpumpe
Das ist aus Sicht von Renault eine gute Nachricht, denn das Teil kann relativ problemlos getauscht werden. Der Australier sollte damit am Qualifying teilnehmen können. Deutlich problematischer wäre ein Problem am Antrieb gewesen. Denn da hätte es mit einem Wechsel zeitlich schon enger werden können.
13:07 Uhr
Gefährlicher Zwischenfall
Hamilton konnte sich nicht mehr verbessern und wurde nur Fünfter. Es wäre sogar fast noch schlimmer gekommen, denn vor der Parabolica hatte der Weltmeister Verkehr. Zwei langsame Autos vor ihm hätten fast für einen üblen Auffahrunfall gesorgt, Hamilton konnte gerade noch ausweichen. Das hätte böse enden können. Einige Fahrer haben ja schon prophezeit, dass es wegen der Bummler irgendwann krachen wird. Da wäre es fast passiert.
13:02 Uhr
Feierabend
Die Session wurde nach der roten Flagge noch einmal für gut drei Minuten freigegeben. Die Bestzeit geht am Ende an Bottas vor Sainz, Norris und Ricciardo. Ich würde ziemlich viel darauf wetten, dass das im Qualifying nachher anders aussehen wird. Aber schauen wir mal, in weniger als zwei Stunden geht es ja bereits los. Ferrari beendet die Session übrigens auf P11 und P15. Hier die Übersicht:
Renault gilt an diesem Wochenende als Kandidat für das Podium. In FT3 läuft es aber nicht optimal, Ricciardo musste seinen Boliden gerade mit einem Defekt abstellen. Die Session ist erst einmal unterbrochen. Wir werden natürlich versuchen aufzulösen, was da kaputtgegangen ist.
12:51 Uhr
Topspeeds
Ein Auto mit Ferrari-Motor an der Spitze? Ja, aber das muss nichts heißen. Grosjean liegt hier so klar vorne, er wird bei der Messung einfach einen optimalen Windschatten gehabt haben. Das zeigt aber auch schon gut, wie wertvoll dieser Windschatten in Monza eben einfach ist. Denn sonst würde man den Haas sicher nicht an der Spitze dieser Tabelle sehen. Ein guter Windschatten kann im Qualifying also mehrere Plätze Unterschied ausmachen - vor allem im engen Mittelfeld.
September 05, 2020 at 04:22PM
https://ift.tt/331wm44
Formel-1-Liveticker: Ferrari-Teamchef Binotto: "Stabilität ist ein Schlüssel" - Motorsport-Total.com
Motorsport-Magazin.com - Die 24h von Le Mans sind 2020 kaum wiederzuerkennen. Kein Wunder, schließlich hat die Corona-Pandemie auch eines der größten Autorennen des Planeten im Würgegriff. Der Ausbruch von SARS-CoV-2 sorgt für ein Event mit komprimiertem Zeitplan und unter Ausschluss der Öffentlichkeit, das im September statt im Juni stattfindet. Das ändert auch für die involvierten Teams einiges.
Toyota-Boss: Auch ohne Test gut gerüstet für Le Mans
Normalerweise findet zwei Wochen vor den 24h von Le Mans bereits ein Testtag statt - das wäre in diesem Jahr also an diesem Wochenende gewesen. Der Testtag verschafft den Teams die Möglichkeit, bereits für insgesamt acht Stunden auf der Strecke zu trainieren und Daten zu sammeln. Für das Team selbst halten sich die Folgen in Grenzen, glaubt Toyota-Teamdirektor Rob Leupen auf Anfrage von Motorsport-Magazin.com.
"Der fehlende Le-Mans-Test fällt für uns vermutlich nicht so stark ins Gewicht wie bei anderen Teams. Natürlich ist nach der langen Pause sowohl für das Team, als auch für die Fahrer jeder Kilometer im Auto wichtig. Doch gleichzeitig ist unser TS050 Hybrid ist ein bewährtes Auto, das bereits vier Le-Mans-Teilnahmen hinter sich hat und in dieser Zeit nur im Detail weiterentwickelt wurde", verweist Leupen auf den langjährigen Einsatz des Fahrzeugs in Le Mans.
2016 zum ersten Mal in Le Mans unterwegs: Der Toyota TS050 Hybrid
Außerdem sollte man dank Testfahrten in Le Castellet und dem 6-Stunden-Rennen in Spa-Francorchamps auch ohne Testtag für Le Mans gut gerüstet sein, so Leupen. Tatsächlich konnte man auf diese Weise bereits viel Erfahrung mit dem Low-Downforce-Kit des TS050 Hybrid sammeln. Doch Le Mans stellt nochmal ganz andere Anforderungen an Mensch und Material. Die Strecke besteht größtenteils aus öffentlichen Straßen, die nur einmal im Jahr für das Rennen abgesperrt werden. Der Vollgas-Anteil ist exorbitant hoch.
Sebastien Buemi: Gute Vorbereitung der Schlüssel für Le Mans
Wie sich diese einzigartigen Belastungen auf das Auto und dessen Performance auswirken, lässt sich nur in der Realität valide ermitteln. Durch den fehlenden Testtag starten die Teams aber "kalt" ins erste Training. Umso wichtiger ist in diesem Jahr die Vorbereitung auf das diesjährige Rennen, die Toyota-Pilot Sebastien Buemi gegenüber Motorsport-Magazin.com sogar als Schlüssel bezeichnet. Der kompakte Zeitplan, dem auch der traditionell rennfreie Freitag zum Opfer fiel, stellt Fahrer und Crews vor neue Herausforderungen.
Die Vorbereitung ist für Sebastien Buemi der Schlüssel
"Das Event dauert normalerweise sehr lang, wo man viel Zeit hat, um die Daten zu analysieren. Das ist dieses Jahr komplett anders. Wir haben nur zehn Stunden Freies Training am Donnerstag, und dann geht es direkt ins Hyperpole-Qualifying am Freitag und ins Rennen am Samstag. Wir können uns also keine Unfälle am Donnerstag erlauben. Ebenso wenig dürfen wir auf dem falschen Fuß ins Wochenende starten. Das würde bedeuten, dass man Schwierigkeiten bekommt, einen Rückstand rechtzeitig wieder aufzuholen", gibt Buemi zu bedenken.
Toyota mit umfassenden Maßnahmen gegen COVID-19
An der Rennstrecke selbst ändert sich durch die Pandemie auch die Arbeit der Teams aus der Le-Mans-Szene. Wie überall im Rennsport und im Profisport allgemein, gilt es auch hier, die Corona-Schutzmaßnahmen bestmöglich einzuhalten, um einen Ausbruch des Virus zu verhindern. "Wir tragen Schutzmasken, halten wenn möglich Abstand und haben überall Desinfektions-Stationen aufgebaut", schildert Leupen die Maßnahmen, die man bei Toyota getroffen hat.
Toyotas Crew muss sich im Kampf gegen COVID-19 einem ausführlichen Prozdere unterziehen
Zusätzlich hat man bei Toyota vor einem Rennwochenende ein bestimmtes Prozedere etabliert. "Vor der Abreise nach Spa und Le Mans unterzieht sich jedes Team-Mitglied einem Covid-19-Test. Vor Ort beginnt unser Tag mit einem täglichen Temperatur-Check. Wer erhöhte Temperatur hat oder Symptome zeigt, bleibt auf dem Hotelzimmer und wird unverzüglich getestet", berichtet Leupen. Womöglich muss das Team im Notfall also leicht dezimiert die Arbeit in Le Mans verrichten.
Nichtsdestotrotz lobt Leupen die Flexibilität des Teams in Pandemie-Zeiten: "Unser Team-Management haben diese neue Anforderungen immer wieder vor Herausforderungen gestellt, aber sie haben das sehr gut gelöst und hatten immer eine Antwort parat." Eine Antwort auf COVID-19 hatten auch die Le-Mans-Organisatoren vom ACO stets parat - weshalb die 88. Ausgabe der 24h von Le Mans aufgrund der stark veränderten Rahmenbedingungen als ziemlich außergewöhnlich in die Geschichte eingehen sollte.
September 05, 2020 at 07:50PM
https://ift.tt/354PJMd
Kein Le-Mans-Test: Vorbereitung Schlüssel, Toyota gut gerüstet - Motorsport-Magazin.com
Kommentar von Andrew McCloskey, AvevaBig Data als Schlüssel zur Digitalen Transformation
| Autor / Redakteur: Andrew McCloskey / Nico Litzel
Big Data unterstützt die Entwicklung und vereinfacht das Handling von Produkten und Maschinen. Der Schlüssel liegt in der Implementierung eines nahtlosen und kontinuierlichen Stroms von Prozess- und Produktionsdaten. So erhalten Unternehmen umsetzbare Erkenntnisse und Informationen.
Firma zum Thema
Der Autor: Andrew McCloskey ist Head of Research and Development bei Aveva
(Bild: Aveva)
Big Data bezeichnet besonders große Datensätze, die analysiert werden können, um Muster, Trends und Auswirkungen menschlicher Interaktionen aufzuzeigen. In den meisten Unternehmen ist jedoch die Masse strukturierter und unstrukturierter Daten schlichtweg zu groß, um sinnvolle Datenanalysen durchzuführen.
Die Möglichkeiten, Datenmengen zu interpretieren, werden immer umfangreicher – sie erlauben auch genauere Prognosen. Big Data hat eindeutig das Potenzial, unternehmerische Betriebsabläufe zu optimieren sowie schnellere und intelligentere Entscheidungen zu treffen. Aber was ist ein sinnvoller Ansatz?
Digitale Technologien unterstützen eine kostengünstigere Entwicklung von Produkten, die sich so schneller und effizienter herstellen lassen. Gleichzeitig vereinfacht sich das Handling durch eine optimierte Wartung. Bisher unzugängliche Datenströme, eine verstärkte Live-Sichtbarkeit und analysierte Betriebsabläufe können Unternehmensleistungen optimieren.
Erkenntnisse, die auf dieser Grundlage gewonnen werden, lassen sich durch bessere Informationen steigern. Dazu gehören weniger ungeplante Ausfallzeiten, die Einhaltung gesetzlicher Vorschriften und Sicherheitsvorgaben, eine integrierte Lieferkettenlogistik, optimierte Wartungsstrategien, ein verbessertes Situationsbewusstsein, ein reduziertes Abfallaufkommen und insbesondere eine erhöhte Gesamteffektivität des Equipments.
Der Schlüssel zu einem solchen Vorteilsszenario liegt in der Implementierung eines nahtlosen und kontinuierlichen Stroms von Prozess- und Produktionsdaten. Durch die Integration genauer historischer Betriebsinformationen erschließen sich neue Kontexte über ein gesamtes Unternehmen. Darüber hinaus können neue digitale Tools diese vorhandenen Datenspeicher anzapfen und mit Betriebsdaten synthetisieren. Dieser Prozess bringt neue Einsichten darüber, wie die Wertschöpfung über den gesamten Anlagen- und Betriebslebenszyklus hinweg maximiert werden kann.
Entwirrte Daten, neue Erkenntnisse
Die digitale Transformation verbindet die aktuellsten innovativen Tools und Prozesse mit der Expertise des Unternehmens. Dies ermöglicht nicht nur die Kontextualisierung neuer und bestehender Daten, sondern liefert auch umsetzbare Erkenntnisse und Informationen. Unternehmen können diese neuen Daten umgehend integrieren und schließen so den Kreis zu einer kontinuierlichen Prozessoptimierung. Das braucht Zeit und erfordert oft den Einsatz vieler verschiedener Technologien und Prozesse, um kontinuierlich Impulse für eine nachhaltige operative Exzellenz zu geben.
Die National Grid Corporation of the Philippines (NGCP) ist für die sichere und zuverlässige Stromversorgung auf den Philippinen zuständig. Das Unternehmen versorgt seine Kunden über Übertragungsleitungen, die insgesamt mehr als 21.000 Kilometer lang sind. Der Druck zur Kosten-, Ressourcen- und Energieoptimierung veranlasste die NGCP, in smarte Dateninformationen zu investieren. Eine durchschnittliche moderne Stromanlage verfügt in der Regel über Zehntausende Sensordatenelemente. Um solche Daten auswerten und nutzen zu können, müssen Unternehmen sie in den richtigen Kontext setzen.
Durch den Einsatz der Data-Management-Lösung von Aveva konsolidiert NGCP Daten aus Steuerungs-, Überwachungs- und Geschäftssystemen in einer vollständig redundanten Serverarchitektur. So werden Unternehmensdaten für den Fall eines unerwarteten Ausfalls geschützt. Leitstellenbetreiber können nun auf präzise Echtzeitdaten zugreifen, um die Entscheidungsfindung zu unterstützen und sich gleichzeitig auf eine strategische Initiative zur Aufrüstung, Erweiterung und Stärkung des Übertragungsbetriebs fokussieren.
Sammeln, visualisieren und analysieren
Je schneller ein Team Daten erfassen, visualisieren und analysieren kann, desto eher ist es in der Lage, Maßnahmen zu ergreifen, die einem Unternehmen und seinen Kunden zugutekommen. Das übergeordnete Ziel der digitalen Transformation besteht darin, einen operativen Regelkreis in Echtzeit zu schaffen. Dieser steuert das Unternehmen auf der Grundlage von Informationen und Analysen präzise und effizient:
1. Operative Informationen in Echtzeit: Für Unternehmen wird sichtbar, was in Echtzeit geschieht. Gleichzeitig ermöglicht dies das Zustandsmanagement von Anlagen- und Betriebslebenszyklen. Beispielsweise bietet ein Armaturenbrett, das die Schwingungsfrequenz einer rotierenden Anlage – wie einer Turbine – während des Betriebs anzeigt, ein Echtzeitverständnis des Betriebsverhaltens und des Zustands der Anlage.
2. Genaue historische Daten: Sie unterstützen die Nachvollziehbarkeit, um Informationen über das bisherige Betriebsverhalten von Anlagen zu erhalten. Durch operative Trends, die Anzeige von KPIs und Dashboards können abstrakte Ansichten von Betriebszuständen erstellt werden. Beispielsweise kann ein Diagramm auf einem Dashboard angezeigt werden, das die vergangene Schwingungsfrequenz der Turbine während des Betriebs zeigt. Diese kann mit der Echtzeit-Schwingungsfrequenz verglichen werden, wodurch Informationen über die langfristigen Betriebstrends der Anlage geschaffen werden.
3. Prädiktive Analytik für ein „Was-wäre-wenn“-Model: Durch die Integration von Echtzeit- und bestehenden Daten kann ein Team die potenziellen Ergebnisse von Betriebszuständen und Verhaltensweisen bewerten und sogar tertiäre Variablen berücksichtigen. Deterministische oder nicht-deterministische Modelle können dann für Open-Loop-Simulationen und prädiktive Analysen genutzt werden. Angesichts des Wartungszustandes einer Turbine kann nun abgeschätzt werden, wie lange sie in Betrieb sein wird, bevor sie möglicherweise ausfällt.
4. Präskriptive Analyse zur Optimierung der Lebenszyklen von Anlagen und Betriebsabläufen: Szenario basierte Anleitungen werden durch Lernelemente und Algorithmen mit geschlossenem Regelkreis erstellt und bereitgestellt. Dadurch kann ein Team die Planung und Terminierung über die gesamte Wertschöpfungskette des Unternehmens kalibrieren. Mithilfe eines einheitlichen Lieferketten-Modells können Szenario basierte Berechnungen zur Optimierung von Wartungsplänen und -leistungen verwendet werden, um die Auswirkungen auf einen Betrieb zu minimieren.
Die Nutzung von Big Data ist entscheidend, um sich im Wettbewerb abzuheben. In den meisten Branchen nutzen sowohl etablierte Konkurrenten als auch Neueinsteiger gleichermaßen datengestützte Strategien. So sind sie innovativ und wettbewerbsfähig und erzielen Mehrwerte.
Um die digitale Transformation innerhalb eines Unternehmens ins Rollen zu bringen, sind im Vorfeld keine größeren Investitionen erforderlich. Laut McKinsey & Company spielen Technologien wie ein intelligentes Datenmanagement, die Cloud, eine fortschrittliche Analytik und der digitale Zwilling eine große Rolle bei der Optimierung von Betriebsmargen und steigern diese um bis zu 20 Prozent – sofern sie als Teil einer organisatorischen digitalen Strategie genutzt werden.
Das Verständnis und die Nutzung der Vorteile von Big Data (und der digitalen Transformation) sind Teil einer fortlaufenden Reise in Richtung einer kontinuierlichen Prozessverbesserung, die die Zusammenarbeit von Menschen, Prozessen und Anlagen durch Technologie umfasst. Dies geschieht nicht auf einmal, sondern gewinnt im Laufe der Zeit an Dynamik, da Menschen, Prozesse und Ressourcen digital zusammengeführt werden müssen. So schließt sich die Lücke zwischen Betriebstechnik und Informationstechnologie.
(ID:46749834)
September 04, 2020 at 12:00PM
https://ift.tt/3h0aPO5
Big Data als Schlüssel zur Digitalen Transformation - BigData-Insider